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Abrakadabra – Zauberhafte Tape Art

Im Rahmen der Chrysanthema 2019 stellten SchülerInnen des Berufskolleg Grafik-Design Lahr ihre Tape Art-Werke im Stiftsschaffneikeller aus.

Tape Art ist eine Urban-Art-Alternative zu Graffiti, welche in den 60er Jahren entstand und damals hauptsächlich im öffentlichen, urbanen Raum angewendet wurde.

Seit Donnerstag 17.10.19 hängen die Tape-Art Projekte der letztjährigen Erst- und Zweitklässler an feinen Fäden von der Decke hinunter. Da sie dadurch drehbar sind, kann man sie von allen Seiten betrachten. Die Ausstellung findet im großen Stiftsschaffneikeller am Urteilsplatz statt und ist während der Chrysanthema (bis 10. Nov. 19) an allen Tagen von 10–16 Uhr kostenlos zu besichtigen. Zur selben Zeit werden ebenfalls Werke in der japanischen Partnerstadt Kasama ausgestellt.

Die ursprüngliche Aufgabe der letztjährigen Erstklässler bestand aus drei Teilen. Es sollte von jedem Schüler, ein Muster, einen Schriftzug und ein grafisches Symbol zum Thema „Zauberhafte Momente“ zu gestaltet werden. Einige kreierten sogar ihre eigenen Zaubersprüche. Das Projekt startete am Ende des letzten Schuljahres. Die Erstklässler begannen mit Scribbles in kleinen Skizzenbüchern, welche ebenfalls ausgestellt sind. Nachdem die Ideen ausgearbeitet und verfeinert wurden, folgte ein Probekleben. Hierbei konnte man sich an die Möglichkeit und Grenzen des Klebens und Gestaltens mit Klebeband durch Ausprobieren herantasten. Zu guter Letzt wurden die drei Motive auf ein langes hochformatiges Stück Pappe geklebt.

Auch die diesjährige Abschlussklasse hat an diesem Projekt teilgenommen und kreierte tolle Fotografien mit Tape Art, welche ebenfalls im selben, langen Format in der Ausstellung zu sehen sind.

Vielen Dank an die Sponsoren 3M Deutschland für das Klebeband und Nestler Wellpappe für die Pappe.

Infotag 2019

Am Samstag, den 12. Oktober konnten sich Interessierte beim alljährlichen Infotag des Berufskolleg Grafik-Design an der Gewerblichen Schule Lahr über die Ausbildung zum/zur Grafikdesigner/in informieren. Die Besucher erwartete auch in diesem Jahr ein bunter Mix aus Informationen und Praxis rund um die vollzeitschulische, dreijährige Ausbildung. So konnten die potenziellen Grafik-Design-Schüler nach einer Vorstellung der Schule durch Herrn Hurle, mit Lehrern und Schülern sprechen und ihre Fragen stellen.

Schüler/innen aller Klassen stellten einige ihrer Arbeiten aus, und animierten gleich zum Mitmachen, so z.B. beim Linoldruck. Die Besucher konnten die Bereiche Fotostudio und Bildbearbeitung erkunden und durften sich auch gleich tatkräftig ausprobieren.

Es gab außerdem einen Kuchenverkauf der ersten Klasse, die sich auf diese Weise ein wenig Geld für die Foto-Exkursion im 2. Schuljahr verdienen.

Außerdem präsentierten die Schüler der dritten Klasse sich und ihre Arbeiten an selbst gestalteten Ausstellungsständen. Jeder Stand wurde individuell gestaltet und spiegelte somit auch die Persönlichkeit und eigenen Schwerpunkte der Schüler wieder.

Informationen zur Bewerbung finden Sie unter: 
Bewerbung Berufskolleg Grafik-Design

Tafel mit Lister der guten Ratschläge

Tipps und Ratschläge für die Ausbildung

Am obligatorischen Kennenlerntag, geben die SchülerInnen der dritten Klassen gute Tipps und Ratschläge an die ganz frischen „ErstklässlerInnen“ weiter. Die Lehrkräfte zeigen sich erstaunt 🙂

In loser Reihenfolge, folgen die Tipps und Ratschläge für die Ausbildung im Berufskolleg Grafik-Design:

AUGEN AUF! (Grafik-Design-Überall) > Inspirationen sammeln, auch fachfremd interessiert sein. „Grafik-Design-Überall“

  • AUGEN AUF! (Grafik-Design-Überall) > Inspirationen sammeln, auch fachfremd interessiert sein.
  • Das zweite Jahr wird defintiv anders als das erste.
  • Die Art des Rechners vor dem Kauf gut abwägen (Laptop vs. Desktop).
  • Alle Arbeitsblätter gut aufbewahren.
  • Besondere Aufmerksamkeit im theoretischen Medientechnik-Unterricht.
  • Zeitpläne für Abgaben erstellen.
  • Gut zu überlegen und vorab zu Skizzieren verbessert das Ergebnis deutlich! Skizzen auch unbedingt aufbewahren und ggf. mit der Abgabe abgeben.
  • Private Projekte durchführen. (Die Lehrkräfte geben gerne Feedback)
  • Kein Back-Up, kein Mitleid! Außerdem sprechende Dateinamen vergeben. Unbenannt-1 und Logo.ai sind keine Dateinamen!
  • Ausgleichende Freizeitbeschäftigung. Bewegung, frische Luft.
  • Vorgegebene Zeit für Projekte beachten. Eine wahnsinnig innovative Idee kann an der notwendigen Zeit für die Umsetzung scheitern.
  • Nicht nur eine Idee verfolgen. Immer noch mindestens eine andere 😉
  • Präsentation üben. Gestaltung verteidigen und begründen können.
  • Die Schule ist vorbei. Jetzt ist Ausbildung.

Abschlussfeier und Verabschiedung 2018/19

Hervorragende Leistungen: Für ihre herausragenden Prüfungsergebnisse bei der Abschlussprüfung des Berufskollegs Grafik-Design an der Gewerblichen Schule Lahr erhielten Carina Heilig (Schnitt: 1,0, Offenburg), Larissa Eirich (1,4, Renchen) und Stefanie Davril (1,1, Lahr, von links) einen Preis. Es gratulierten Fachbereichsleiter Sebastian Hurle (ganz links) und die Abteilungsleiterin Uta Klingenberger (rechts).

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